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Saturday, June 18, 2016

Heut nicht mehr

oder "Die (un)erträgliche Leichtigkeit des Seins"



"Es ist Samstag Mittag,
eine Stimme klingt vertraut im Supermarkt.
Dann seh ich Dich mit Frau und Kindern,
Du bist inzwischen richtig grau und trägst jetzt Bart..."

Ich habe schon lange nicht mehr einen Musiktipp mit Euch geteilt. Das möchte ich heute ändern und Euch einen meiner Lieblingssongs ans Herz legen.

Der Song heißt "Sowas Passiert Mir Heut' Nicht Mehr" und ist von Ina Müller. Nach einer Ewigkeit sieht man seine längst verlorene aber nie vergessene Liebe wieder. Er/Sie haben sich ziemlich verändert und sind natürlich mit jemand anderem zusammen.



Man hat einen Flashback nach dem anderen und stellt fest, dass man seit langem diese Heftigkeit der Gefühle nicht mehr gespürt hat. Man ist vorsichtiger und vernünftiger geworden und vergibt sein Herz nur selten und dann auch nur portionsweise.

Man stellt dabei auch fest, dass man die Gefühle von früher vermisst. Selbst den Schmerz. Denn man fühlte sich damals lebendiger, das Herz war voller gewesen, die Nächte länger.



"Dass ich nächtelang nicht schlafe,
weil ich Dich irgendwo gesehen hab,
ich die Tage nicht mehr schaffe
und ständig weine und zusammen klapp,
weil ich die ganze Nacht lang da saß,
damit ich deinen Anruf hör -
so ein Orkan im Wasserglas,
sowas passiert mir heut nicht mehr..."

Kennt Ihr den Song? Und das Gefühl, dass etwas für immer verloren gegangen ist? Verliebt Ihr Euch heute noch Hals über Kopf? Mir geht es manchmal so:

"Doch manchmal würd ich's gern
noch mal zurückbekommen -
dieses Verlangen.
So 'ne Herz-Schmerz-Tränen-Nacht,
die ich ganz locker dann am Morgen
abstell'n kann..."

Aber nur manchmal.



In dem Film "Meet Joe Black" sagt der Vater seiner Tochter:

"I want you to get swept away out there. I want you to levitate. I want you to sing with rapture and dance like a Dervish. (...) I say fall head over heels. Find someone you can love like crazy, and who'll love you the same way back. How do you find 'em? Well, you forget your head and you listen to your heart. I'm not hearing any heart. Because the truth is, honey, there's no sense living your life without this. To make the journey and not fall deeply in love, well, you haven't lived a life at all. But you have to try, because if you haven't tried, you haven't lived."

Ich weiß, dass ich gelebt habe, denn ich habe geliebt. Inzwischen ist alles stiller geworden und das gefällt mir ebenfalls. Ich bin reifer geworden. Doch manchmal, aber nur manchmal, vermisse ich eine gewisse Portion Verrücktheit in meinem Leben. Dann höre ich Liebeslieder. Stundenlang. Ich lache und weine und fühle mich danach wieder gut. Wieder fit für den Alltag, mit seinen Ritualen (nicht Routinen!), seiner Ruhe und Ebenmässigkeit.



Ich bereue nichts. Keine Entscheidung, keine Erfahrung und keine Gefühle. Und ich bin gespannt, was die Zukunft bringen wird. Ich hoffe, Euch geht es genauso.

Habt ein wunderschönes Wochenende noch!

Eure Annie

P.S. Macht mit beim "Mittwochs mag ich" bei Frollein Pfau, bei Floral Friday Fotos und beim "Friday-Flowerday" von Holunderblütchen!